<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:g-custom="http://base.google.com/cns/1.0" version="2.0">
  <channel>
    <title>0ec7a2b66c294b8da2639d438fb23823</title>
    <link>https://www.buchstaeblich-interessant.at</link>
    <description />
    <atom:link href="https://www.buchstaeblich-interessant.at/feed/rss2" type="application/rss+xml" rel="self" />
    <item>
      <title># Corona und die staatlichen Betriebe</title>
      <link>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-staatlichen-betriebe</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Jeder Kleinunternehmer in der Privatwirtschaft, jeder Sportverein, jede Familie war im letzten Jahr gezwungen aktiv, kreativ und vor allem flexibel zu werden. Von umfassenden Schutzkonzepten über Liefer- und Zustellservices bis hin zu neuen Geschäftsfeldern: Es wurde alles versucht, um über die Runden zu kommen. Aber was hat der Staat zwischenzeitlich gemacht? Die Kinderbetreuung wird noch immer als „unnötiger“ Bedarf gesehen, Home-Schooling findet in der selben Art und Weise statt wie im März (Stichwort fehlendes flächendeckendes Internet, fehlende Endgeräte, keine Sozialarbeit für Familien in schwierigen Situationen etc.). Das Contact Tracing funktioniert noch immer nicht, Anmeldesysteme werden aus der Hüfte geschossen anstatt langfristig geplant, Impfpläne fehlen ebenso wie die logistische Planung dazu und auch im Gesundheitswesen wurden weder Räumlichkeiten geschaffen noch Pflegekräfte lukriert. Leben wir tatsächlich in einem völlig überorganisierten und überbürokratisierten Hofstaat, der nicht nur einfach träge, sondern SEHR träge agiert?
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 12 Jan 2021 22:59:17 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-staatlichen-betriebe</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title># Corona und die rechtlichen Grundlagen der Pandemie</title>
      <link>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-rechtlichen-grundlagen-der-pandemie</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Nach rund einem Jahr Corona ist dank der Wissenschaft immer mehr über das Virus bekannt. Man geht davon aus, dass eine durchlebte Krankheit eine Immunität für einen gewissen Zeitraum gewährt, aber man weiß inzwischen auch, dass der Nachweis einer positiven Erkrankung nicht zwingend heißt, dass man gleichzeitig infektiös ist. Dies müsste im Umkehrschluss doch bedeuten, dass bei positiv getesteten Personen, die nicht infektiös sind, das Epidemiegesetz nicht anwendbar ist?
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 12 Jan 2021 22:58:39 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-rechtlichen-grundlagen-der-pandemie</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title># Corona und der Impfvergleich</title>
      <link>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-der-impfvergleich</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Persönlich finde ich, dass Impfungen eine der größten Errungenschaft der Medizin sind, aber dennoch bin ich froh in einem Land zu leben, in dem es keine Impfpflicht gibt. Denn Eigenverantwortung und Wahlfreiheit sind ein hohes Gut! Genau darum ist es umso wichtiger die Menschen transparent und offen über Impfungen, deren Wirkung, deren Vorteile, deren Nachteile, aber auch deren Risiken zu informieren. Was mich stört, sind Vergleiche, die hinken: Wenn die grüne Klubobfrau „Im Zentrum“ (10.1.2021) die Impfung gegen Covid-19 mit einer Reiseimpfung vergleicht, dann werden hier wieder die sprichwörtlichen Äpfel mit Birnen verglichen. Es reisen schließlich nicht 100% der Österreicher ins Ausland, zumal diese Reisen weitestgehend Urlaubsreisen sind, aber 100% der Österreicher leben und arbeiten hier und wären von einer Impfpflicht betroffen. Schürt das nicht eher Angst, anstatt Vertrauen aufzubauen?
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 12 Jan 2021 22:57:50 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-der-impfvergleich</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title># Corona und die Impfpflicht</title>
      <link>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-impfpflicht</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es melden sich immer wieder Wissenschaftler zu Wort, die fordern, dass Impfverweigerer etwaige Therapiekosten bei einer Corona-Erkrankung aus der eigenen Tasche zahlen müssen. Jetzt frag ich mich: Müssen das Raucher, die an Lungenkrebs erkranken, auch? Oder Übergewichtige, die an Diabetes leiden? Oder Unfallopfer, die sich nicht angeschnallt haben? Oder Wintersportler, die abseits der gesicherten Piste fahren? Oder Personen, die sich nicht gegen Zecken impfen lassen? Wer hat das Recht über das persönliche Verhalten und die Beweggründe jedes Einzelnen zu urteilen?
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 12 Jan 2021 22:56:31 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-impfpflicht</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title># Corona und die Impfung</title>
      <link>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-impfung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es gibt die Annahme und auch entsprechende Berichte, dass die Impfung nur vor einer Erkrankung schützt, nicht aber vor der Übertragung. Das würde demnach bedeuten, dass die geimpfte Person zwar selbst nicht erkranken, sprich symptomlos ist, aber dennoch das Virus übertragen kann. Das würde ja bedeuten, dass eine Impfung in erster Linie für ältere Personen / die Risikogruppen sinnvoll ist. Warum werden dann derzeit in erster Linie medizinisches Personal und andere bevorzugte Berufsgruppen geimpft? Da werden zwar Krankenstände vermieden, aber keine Toten verhindert! Außerdem sind ab jetzt unzählige Superspreader unterwegs, die ohne es zu wissen, völlig unschuldig, weil sie ja geimpft sind und daher alles richtig gemacht haben, das Virus verbreiten! Ist das nicht kontraproduktiv?
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 12 Jan 2021 22:55:18 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-impfung</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title># Corona und die Antikörpertests</title>
      <link>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-antikoerpertests</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Meine Corona-Erkrankung ist noch nicht sehr lange her, mein Laborbefund attestiert mir einen hohen Antikörperwert. Demzufolge kann ich derzeit und auf unbestimmte Zeit (man weiß nämlich nicht, wie lange die Antikörper tatsächlich anhalten und wie das Immunsystem bei einer erneuten Infektion reagieren würde) weder noch einmal am Virus erkranken, noch jemanden damit infizieren. Warum muss ich mich nach Ablauf der 3-Monatsfrist nach meiner Erkrankung trotzdem freitesten oder impfen lassen? Warum kann man unterschiedliche Gegebenheiten nicht unterschiedlich betrachten?
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 12 Jan 2021 22:54:33 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-antikoerpertests</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title># Corona und die Genesenen</title>
      <link>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-genesenen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Es gibt derzeit keine gesetzliche Regelung für Personen, die bereits nachweislich eine Corona-Infektion durchgemacht haben. Entsprechend gelten für diese Personengruppe dieselben Schutzmaßnahmen wie für alle anderen. Obwohl davon ausgegangen wird, dass man eine Immunität aufbaut – es gibt hierzu bereits vielfache Studien. Berechtigterweise fragt mich meine Nachbarin, warum meine Tochter, die bereits nachweislich Antikörper aufweist, im Klassenzimmer weiterhin einen Mund-Nasen-Schutz tragen muss und warum ich dennoch eine Einverständniserklärung für eine Testung unterschreiben soll, für den Fall, dass es einen Verdachtsfall in der Klasse gibt. Laut Auskunft der Landes-Pressestelle müssen Genesene für zumindest 3 Monate nicht mehr in Quarantäne. Entsprechend werden sie nicht getestet, nicht in Quarantäne geschickt und womöglich in Zukunft auch nicht geimpft. Widerspricht sich das nicht?
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 12 Jan 2021 22:29:47 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-genesenen</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title># Corona und die Öffnung der Schule</title>
      <link>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-oeffnung-der-schule</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jetzt lese ich gerade, dass „laut Bildungslandesrätin Schöbi-Fink noch gar nicht klar ist, wann die Testkits in den Schulen eintreffen sollen. Sie sollten aber zum Schulstart verfügbar sein, so Schöbi-Fink. Die Landesrätin hält jedoch nichts davon, die Schulen auch noch damit zu beauftragen, Schnelltests vor dem Schulstart zu verteilen – ihrer Meinung nach würden die Schulleitungen dann zusätzlich belastet.“
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gestern habe ich von der Direktion der Schule, die meine älteste Tochter besucht die Nachricht bekommen, dass „am ersten Schultag im Präsenzunterricht (im Moment: 18. Jänner) in der ersten Stunde eine Klassenvorstandsstunde abgehalten wird, in der die Einverständniserklärungen eingesammelt werden sollen. Im Idealfall (die Selbsttestungskits sind bereits in der Schule eingelangt) wird dann gleich auch in dieser ersten Stunde die Testung unter Aufsicht des jeweiligen Klassenvorstands durchgeführt werden.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Was stimmt jetzt? Oder ist es eh egal, weil die Schulen ohnehin erst nach den Semesterferien wieder aufsperren? Die Frage ist dann nur, was wir mit den 5 Mio Testkits machen? Können wir nicht endlich die Kinder in Ruhe lassen und wenigstens ihren kleinen Lebensbereich „normal“ sein lassen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 12 Jan 2021 11:01:35 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-oeffnung-der-schule</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title># Corona und die Zukunft</title>
      <link>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-zukunft</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ich frage mich im Moment, ob wir Menschen gerade dabei sind uns selbst auszulöschen? Vielleicht ist Corona die Antwort oder ein Warnsignal der Natur? Uns ist längst bewusst, dass wir „über unsere Verhältnisse“ leben und überbevölkert sind. Die Natur zeigt uns in Form von Naturkatastrophen auch immer wieder ihre Gewalt und Stärke, wenn sie sich zurückholt, was ihr gehört und was der Mensch künstlich zu regulieren versucht.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Vielleicht sollten wir uns überlegen, was wir – außer Maske tragen, Abstand halten und impfen – sonst noch beitragen könnten? Wie wäre es mit Stärkung des Immunsystems, bewusster Ernährung, keine Massentierhaltung, Ressourcen schonen, nachhaltig leben, bauen und wirtschaften, Umwelt- und Klimaschutz, unsere Mobilität hinterfragen, um nur einige Beispiele zu nennen? Das Beste daran: Es gäbe am Ende zwei Sieger: die Natur und uns!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 11 Jan 2021 23:09:51 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-zukunft</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title># Corona und früher</title>
      <link>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-frueher</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Immer wieder wird mir – vor allem von älteren Personen, die keine kleinen Kinder mehr haben – erklärt, ich soll mich doch nicht so anstellen. Es war schließlich meine Entscheidung Kinder in die Welt zu setzen. Jetzt solle ich mich auch um sie kümmern. Puhh – da muss ich doch zuerst mal schlucken. Denn ja, es war meine persönliche Entscheidung (die ich wieder so treffen würde) Kinder zu bekommen und ich habe mich in den letzten Jahren dieser Verantwortung immer gestellt. Unsere Kinder besuchten erst ab 3 Jahren an ausgewählten Vormittagen eine Spielgruppe, waren niemals bei einer Mittags- oder Nachmittagsbetreuung angemeldet, sie waren in keiner Ferienbetreuung, denn die habe ich genauso selbst übernommen, wie sämtliche Fahrdienste zu Trainings und Freundinnen. Zudem war ich bei tatsächlich jedem Elternabend, KEL Gespräch und Schulfest dabei – mehr noch, ich habe Dienste übernommen, Kuchen gebacken und Lehrergeschenke organisiert. Ich habe das gerne gemacht. Immer in dem Wissen, dass ich mich auf gewisse Gegebenheiten verlassen kann. Dazu gehört, dass Kinder ab 4 Jahren außerhalb der Ferienzeiten von Montag bis Freitag vormittags verlässlich gut betreut sind. Denn nur durch diese Verlässlichkeit, kann ich berufstätig sein und meinen Alltag organisieren. Mit dieser langfristigen Unplanbarkeit habe ich ebenso wenig gerechnet wie mit der Tatsache, dass ich meine Kinder jemals selbst unterrichten muss. Was anfangs ganz spannend war, endete in meiner Erkenntnis, dass ich mich aus gutem Grund dazu entschieden hatte nicht Lehrerin zu werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aber nicht nur der fehlende Schulalltag stellte mich als Mama auf eine harte Probe, auch die Freizeitgestaltung ist plötzlich eine andere. Alles, was uns bis dato zur Gestaltung dieser „ach so wertvollen Familienzeit“ zur Verfügung gestanden hat, ist plötzlich geschlossen: Hallenbäder, Seilbahnen, Indoor-Spielplätze, Sportstätten, Kinos, Theater, ja sogar Bibliotheken und Geschäfte sind zu. Und dann habe ich wieder diese ältere Person im Ohr, die mir sagt „Früher hat es das auch alles nicht gegeben, da haben die Kinder im Wald gespielt!“. Ja verdammt, aber es ist nicht mehr früher! Denn wenn wirklich früher wäre, dann hätten wir gar keine Krise. Denn früher gab es überhaupt nicht so viele über 70-jährige, da wäre Corona wahrscheinlich beinahe unbemerkt an uns vorbeigezogen. Hat darüber schon mal jemand nachgedacht? Und darf man das überhaupt laut aussprechen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 11 Jan 2021 23:09:20 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-frueher</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title># Corona und die 70er Jahre</title>
      <link>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-70er-jahre</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ich war doch erstaunt, wie schnell ich in den letzten 10 Monaten einem Rollenbild entsprochen habe, das ich eigentlich in den 70er Jahren vermutet habe. Plötzlich war ich keine berufstätige Frau mehr, sondern war ausschließlich Mama, Erzieherin, Lehrerin, Köchin und Putzfrau. Zurück an den Herd, die Rollen waren klar und schnell verteilt, und dann musste ich tatsächlich erkennen, dass es viele Männer gibt, denen das gefallen hat (oder immer noch gefällt). So nach dem Motto: Ich finde es schön, dass du immer da bist und dich um uns sorgst. Wegrennen ging nicht, aber wir sollten schleunigst damit beginnen, mit diesen Klischees wieder aufzuräumen, denn eines ist klar: Die Frauen sind die größten Verliererinnen der Krise. Und darum lese ich unserer jüngsten Tochter jeden Abend mein Lieblingskinderbuch vor: „Denn fürs Kochen, Schrubben und Wäsche waschen allein, bist du viel zu schade.“ (Aus: Ottfried Preußler „Die dumme Augustine“, 1972)
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 11 Jan 2021 23:08:46 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-70er-jahre</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title># Corona und die Kinder</title>
      <link>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-kinder</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Was werden unsere Kinder wohl von dieser Zeit erzählen? Was wird ihnen in Erinnerung bleiben? Mir auf jeden Fall, dass unsere älteste Tochter mit Jacke und in eine Wolldecke eingewickelt in der Schule sitzt, weil dauergelüftet wird (und in weiterer Folge alle SchülerInnen krank sind und zu Hause bleiben müssen. Aber das ist eine andere Geschichte). Unsere mittlere Tochter wird in der Schule in Sektoren eingeteilt, damit sich die Gruppen untereinander nicht mischen (bei Verwendung des Wortes fröstelt es mich). Unsere jüngste Tochter spricht nicht mehr von der berühmten Zweier-Reihe, sondern von einer Ameisenreihe. Die Jause darf ebenso wenig geteilt werden, wie die eigenen Spielsachen. Singen ist strengstens verboten, Turnstunden finden bestenfalls im Freien statt. Laternenfest, Nikolausbesuch und Kindergeburtstage sind abgesagt. Wegen Corona, wie mir die 4-jährge erklärt… Traurig, oder?
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 11 Jan 2021 23:08:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-kinder</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title># Corona und das Milchbrötchen</title>
      <link>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-das-milchbroetchen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Meine Cousine lebt in Deutschland, sie und ihr Mann sind beide berufstätig, die beiden haben zwei Kinder (5 und 2 Jahre alt). Das ältere Kind wurde zu einem Test geladen, weil es im Kindergarten einen positiven Corona-Fall gab. Der Test des Kindes war positiv – also alle in Quarantäne (was es heißt, als Familie zwei Wochen ausschließlich in den eigenen vier Wänden eingesperrt zu sein und nicht mal Luft schnappen zu dürfen, kann ich gerne in einem zusätzlichen Lagebericht nachreichen). Ein paar Tage später werden auch meine Cousine, ihr Mann und das zweite Kind zum Test geladen. Zudem wird nachgefragt, ob das bereits getestete Kind direkt VOR der Testung etwas gegessen habe. Falls ja, müsse man den Test wiederholen, da man inzwischen wisse, dass eine Nahrungsaufnahme unmittelbar vor dem Test zu einer Verfälschung des Ergebnisses führen könne. Da das Kind vor der Testung tatsächlich ein Milchbrötchen gegessen hatte, wird der Test wiederholt – und was für eine Überraschung – alle vier Tests waren negativ
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 11 Jan 2021 23:07:25 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-das-milchbroetchen</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title># Corona und die Begräbniskosten</title>
      <link>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-begraebniskosten</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Immer wieder kursieren Gerüchte, dass der Staat die Hälfte der Begräbniskosten trägt, wenn als Todesursache „Covid 19“ eingetragen wird. Das Gerücht hält sich standhaft und sollte nur ein Funke Wahrheit – wie es bei Gerüchten meistens der Fall ist – dran sein, sind wohl jegliche ethischen Grundsätze über den Haufen geworfen und alle Statistiken noch mehr zu hinterfragen.
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 11 Jan 2021 23:06:41 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-begraebniskosten</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title># Corona und das Skifahren</title>
      <link>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-das-skifahren</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Auch wir gehen skifahren. Kein Verkehr, kein Anstehen, freie Pisten – da nimmt man doch das Picknick im Schnee, das Pinkeln im Freien und die Maske beim Liftfahren gerne in Kauf. Dennoch ist es skurril: Im Freien beim Anstehen und in der nur halb besetzten Gondel muss ich eine FFP 2 Maske tragen, in Öffentlichen Verkehrsmitteln (z.B. überfüllte Schulbusse) nicht. Wird der Bubble beim Skilift blockiert wird, genügt eine normale Maske, sonst nicht. Skihütten mit Verkehrsanbindung dürfen Take-away anbieten, andere nicht. SchülerInnen ab 10 Jahren müssen in der Schule durchgehend Maske tragen, beim Skifahren nicht. Kinder dürfen zwar nicht in die Schule, aber die Skischule hat geöffnet.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aber das allerskurillste ist: Eine Mama erzählt mir, dass sie ihre Kinder nicht in die Schul-Betreuung schickt, da sie die Home-Schooling-Zeit nutzen, um jeden Vormittag skifahren zu gehen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Generation Corona kann skifahren, aber nicht sinnerfassend lesen? Wie fühlen sich bei solchen Aussagen eigentlich jene Familien, die durch Jobverlust und / oder finanzielle Schwierigkeiten von ganz anderen Sorgen geplagt werden? Ist für diese Familien das teure Hobby skifahren nicht so weit weg wie für mich „auf den Mond fliegen“?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 11 Jan 2021 23:06:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-das-skifahren</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title># Corona und die Schlupfwinkel</title>
      <link>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-schlupfwinkel</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Not macht erfinderisch! Hotels bieten statt Urlaube „Seminare“ an, die man in Begleitung besuchen darf. Glühwein wird als heiße Suppe serviert, da man Getränke nur in geschlossenen Gefäßen ausschenken darf, Speisen dafür offen. Bubbles bei Skiliften werden gesperrt, damit man nicht in die FFP 2 Masken-Pflicht fällt. Die alleinstehende Tochter besucht nur mehr ihre Eltern, da umgekehrt ist es ja nicht erlaubt (1-Person-Regelung). Waffengeschäfte dürfen offen haben, Buchhändler oder Frisöre dagegen zu. Mobile Frisöre dürfen arbeiten. Und die beste Geschichte: Kürzlich habe ich eine Einladung zu einem Geburtstagsfest erhalten. „Wir schlachten ein Schwein ( = Spanferkel) und laden zum Begräbnis(-Essen) ein. Erlaubt sind 50 Personen!“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Pietätlos, aber lustig!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 11 Jan 2021 23:05:33 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-schlupfwinkel</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title># Corona und die Jahrzehnte</title>
      <link>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-jahrzehnte</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Eine der erschreckendsten Erkenntnis der Corona-Krise ist, wie träge unser Staat funktioniert. Jeder private Unternehmer wäre längst pleite, würde er in dieser Stümperhaftigkeit Entscheidungen treffen und in dieser Trägheit bzw. diesem Tempo arbeiten. Oder muss es als „normal“ hingenommen werden, dass die Umsetzung eines digitalen Impfpasses 22 Jahre dauert (ZiB vom 4.1.2021)? In Anbetracht der rasanten Entwicklung der Technik wird wohl ein ähnliches Produkt zum Leben erweckt, wie das veraltete „Kaufhaus Österreich“.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ist es normal, dass die Adaptierung der Schul- und Lehrpläne (Stichwort Bildungsinnovationsgesetz) 10 Jahre dauert („Der Standard“ Gespräch mit BM Fassmann und Autorin Melisa Erkurt vom 27. August 2020)? Kann hier tatsächlich noch auf gesellschaftliche Gegebenheiten reagiert werden? Gesellschaftsstrukturen, Kinderbetreuungsbedarf, Familiensysteme etc. verändern sich ständig und gehen Hand in Hand mit den Angeboten. Konkret bedeutet das, dass das Bildungsinnovationsgesetz mir und meiner Familie gar nichts bringt, denn bis es umgesetzt ist, haben unsere Kinder (4, 9, 11 Jahre) die Grundschule bereits abgeschlossen. Ich muss mir aktuell also weiterhin selbst organisieren, wie ich Familie und Job unter einen Hut bringe. Für meine Kinder wird das System vermutlich wieder veraltet sein und wer weiß, vielleicht haben sie bis dahin schon wieder ganz andere Anforderungen ans System? Trägheit lähmt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 11 Jan 2021 23:04:47 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-jahrzehnte</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title># Corona und das PR Budget</title>
      <link>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-das-pr-budget</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         In Krisenzeiten und vor allem, wenn es um die Gesundheit geht, darf Geld keine Rolle spielen. Wir alle erinnern uns an den Satz „Koste es was es wolle!“. Es ist dennoch beschämend, dass die Regierung ein Media-Etat um 180 Millionen Euro ausschreibt, parallel dazu aber kein Geld für die digitale Ausstattung von Schulen aufbringen kann. Oder kann es wirklich sein, dass es Gymnasien gibt, die im Jänner 2021 kein flächendeckendes Internet haben? Beinahe 1 Jahr nach der ersten Schulschließung. Wie soll da Distance-Learning funktionieren?
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 11 Jan 2021 23:04:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-das-pr-budget</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title># Corona und die Französische Revolution</title>
      <link>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-franzoesische-revolution</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         In einem Schreiben von Bundesminister Faßmann an die Eltern vom 14. November 2020, gibt er uns Eltern „Tipps zur Gestaltung des Alltags beim Distance-Learning“:
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         1)    Stehen Sie wie gewohnt an einem Arbeits- und Schultag auf, und wecken Sie auch Ihre Kinder wie gewohnt. Behalten Sie Ihre Alltagsroutinen bei (Duschen, Anziehen, Frühstücken etc.).
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         2)    Versuchen Sie einen täglichen Ablauf zu Hause zu finden, den Sie gemeinsam mit Ihren Kindern festlegen. Struktur ist besonders wichtig für das Lernen zu Hause. Planen Sie auch Lernpausen ein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          3)    Versuchen Sie für Ihre Kinder einen separaten, ruhigen Arbeitsplatz zu schaffen, der diesen für die gesamte Zeit zur Verfügung steht. Lern- und Spielräume sollten wenn möglich getrennt werden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Aus dem Leben gegriffen! Wir duschen nämlich immer am Abend, frühstücken nicht, rennen zu Hause gerne im Jogginganzug rum und machen unsere Hausaufgaben am Küchentisch. Ich habe mich beim Lesen gefragt, wie sich wohl Familien fühlen, die in einer 3-Zimmer-Wohnung mitten in der Stadt wohnen und den Kindern keinen separaten, ruhigen Arbeitsplatz, der vom Spielraum getrennt ist, einrichten können. Wohl so wie die BürgerInnen in Frankreich kurz vor der Französischen Revolution, als Marie Antoinette auf die Hungersnot angesprochen, antwortete: Wenn die Menschen kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen!“ Überheblich und realitätsfremd, mehr fällt mir dazu nicht ein!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 11 Jan 2021 23:03:32 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-franzoesische-revolution</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title># Corona und die Schnelltests an Schulen</title>
      <link>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-schnelltests-an-schulen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Keine Frage, auch ich möchte, dass Schulen so schnell wie möglich wieder den Regelbetrieb aufnehmen. Doch dafür braucht es eine langfristige Strategie. Für viele Kinder ist das ständige Masken-Tragen eine Belastung, die sich ständig wechselnden Vorschriften bringen Verunsicherung. Jetzt sollen die Eltern – neben ihrer Lehrtätigkeit – auch noch mobiles Testteam sein. Zweimal wöchentlich sollen Eltern ihre Kinder mittels Schnelltest zu Hause testen. Hierfür hat Bundesminister Faßmann 5 Mio Schnelltests gekauft. Wir haben ca. 1,1 Mio Schüler in Österreich. Das heißt ich kann 2 ½ Wochen testen, dann braucht es wieder eine andere Strategie. Fehlt nur mir hier der Weitblick?
        &#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 11 Jan 2021 23:02:21 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-die-schnelltests-an-schulen</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title># Corona und das Gießkannenprinzip</title>
      <link>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-das-giesskannenprinzip</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ich habe mir eine Packung FFP 2 Masken gekauft: Preis 15 Euro für 5 Stück. In den Nachrichten wird am selben Tag verkündet, dass mit dem Gratis-Versand von 10 Stück FFP 2 Masken an über 65-jährige Personen begonnen wird. In Österreich leben ca. 1,7 Millionen über 65-jährige. Eine  einfache Milchmädchenrechnung: 1 Maske kostet im Großeinkauf 1 Euro plus 2 Euro Porto. Das wären dann 1,7 Mio x 12 Euro, ergibt 20,4 Millionen Euro. Warum wird hier das Gießkannenprinzip angewendet? Können sich tatsächlich 1,7 Millionen Österreicher keine 30 Euro leisten, um sich selbst 10 Stück FFP 2 Masken zu kaufen? Wäre es nicht sinnvoller hier gezielt vorzugehen? Beispielsweise nur jene Personen zu berücksichtigen, die rezeptgebührenbefreit sind?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Letzten September habe ich mich sehr über die Sonderzahlung der Familienbeihilfe gefreut. Doch auch hier: Gießkannenprinzip. Interessanterweise gibt es auch ca. 1,7 Millionen Kinder, für die in Österreich Kinderbeihilfe bezogen wird, dabei ist doch anzunehmen, dass nicht alle diese Familien am Existenzminimum leben? Während dieses Geld bei einigen Familien quasi „untergeht“, ist es bei denen, die es wirklich brauchen, nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das einzig Positive, das ich diesen beiden Beispielen abgewinnen kann: Wenigstens einmal bekommen Familien (Sonderzahlung von 360 Euro pro Kind) mehr als Pensionisten (Naturalien im Wert von 10 Euro)! &amp;#55357;&amp;#56841;
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 11 Jan 2021 23:01:39 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-das-giesskannenprinzip</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
    <item>
      <title># Corona und ich</title>
      <link>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-ich</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Tabula rasa
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das öffentliche System versagt, das zeigt uns die Corona-Krise ganz deutlich. Während privatwirtschaftlich geführte Betriebe (dazu zähle ich auch Familien!) kreative Lösungen und Strategien entwickeln mussten, ist im öffentlichen Dienst kein Fortschritt zu sehen. Die Formulare des Contact-Tracing werden nicht adaptiert (Stichwort fehlendes Eingabefeld für eine Telefonnummer oder manuell einzugebender Link), die einzelnen Datenerfassungs-Systeme (1450, Infektionsteam, AGES) nicht zusammengeführt, damit ein Datenabgleich möglich ist, notwendige Programmierungsarbeiten nicht früh genug vorbereitet (Stichwort Anmeldung zu den Massentests, Anmeldungen zu den Impfungen).
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Auch die Ausstellung der Bescheide ist weiterhin sehr verzögert und teilweise schlichtweg falsch, sodass ständig nachjustiert werden muss.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In den Schulen wurde dank des Einsatzes der Lehrer zwar effizienter gearbeitet, die Schulen selbst wurden aber nicht dezentral einheitlich ausgestattet: Sei es im Bereich der digitalen Endgeräte, flächendeckendem W-Lan oder bei der Umstellung auf durchgängiges Distance-Learning. Auch das organisatorische Chaos in der Administration, unter anderem bedingt durch die fehlende Schulautonomie (Stichwort Bildungsdirektion, die keine klar definierte Funktion und Aufgabe hat), erschwert den Familien- und Schulalltag weiterhin enorm. Ein erheblicher Mehraufwand für alle ist die Folge, der durch Planbarkeit, Struktur und Weitblick in vielen Bereichen vermeidbar wäre.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Weiterhin undurchsichtig ist die Transparenz bei den Zahlen. Bis heute schafft es das Gesundheitsministerium nicht, einheitliche Zahlen zu veröffentlichen. Weder bei Neuerkrankungen, noch bei Sterbefällen oder Impfungen. Immer wieder wird auf andere Systeme zurückgegriffen, verschiedene Institutionen sind parallel für die Datenerhebung zuständig,. Salopp gesagt: Hier werden ständig Äpfel mit Birnen verglichen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Während sich Betriebe und Vereine intern Schutzmaßnahmen überlegt und umgesetzt haben, sich selbst um den Erwerb von bspw. Masken und Desinfektionsmitteln gekümmert haben, treten vor allem in Alters- und Pflegeheimen große Versäumnisse zu Tage. Warum hat man es z.B. nicht geschafft Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Personal in diesen Einrichtungen umfassend zu schützen, wo doch von Anfang an klar war, dass dies eine sogenannte besonders vulnerable Gruppe / Risikogruppe ist? Auch hört man immer wieder von Personen, die sich im Krankenhaus mit dem Virus angesteckt haben. Hätte es nicht oberste Priorität gehabt, diese Bereiche penibel zu schützen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dass die zweite Welle kommt, war ebenso klar wie Weihnachten am 24. Dezember gefeiert wird. Weshalb wurden keine Vorkehrungen getroffen? Warum wurde die Zahl der Intensivbetten nicht aufgestockt? Warum wurde kein zusätzliches Intensiv-Personal geschult? Ist es nicht besser, jemand kennt sich in diesem Bereich ein bisschen aus, als gar nicht?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Trägheit des Staates wird durch diese Krise erst so richtig an die Oberfläche gespült. Nun wäre die große Chance gekommen, daran endlich etwas zu ändern. Wir sollten die besten Managerinnen und Manager des Landes dafür gewinnen, den Staat neu zu organisieren. Das Ziel sollte es sein aus einem Beamtenstaat ein florierendes Unternehmen zu machen, mit Führungskräften, die demokratisch gewählt sind. Klingt das nicht traumhaft?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für den Weg aus der Krise brauchen wir eine Strategie, Planungssicherheit, Verlässlichkeit und Kompetenz. Wir sollten uns auf Experten verlassen, die faktenbasierende Entscheidungen anhand von Zahlen, Analysen und wissenschaftlichen Studien treffen und die den Menschen transparent erklären, warum welche Maßnahmen umgesetzt werden müssen, damit das Ziel auf direktem Weg und nicht auf Umwegen erreicht wird.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Volksbegehren / Aufruf an den Bundespräsidenten
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nach rund 10 Monaten Pandemie zeigt sich, dass der Unmut in der Bevölkerung wächst, da die Regierung mit der Pandemiebekämpfung schlichtweg überfordert ist. Dies zeigt sich vor allem darin, dass eine langfristige Lösungsstrategie ebenso fehlt wie eine umfassende Kommunikation und die Wertschätzung der Bevölkerung gegenüber.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich fordere daher, dass sich die demokratisch gewählte Regierung darauf konzentriert, das zu machen, wofür sie gewählt wurde: nämlich das Regierungsprogramm umzusetzen. Die Bewältigung der Gesundheitskrise möge die Regierung bitte Experten überlassen. Dies wäre kein Schuldeingeständnis, sondern würde die Größe zeigen, sich einzugestehen, dass es für jeden Bereich Experten gibt. Politiker sollen Politik machen, Experten Österreich aus der Krise führen. Zu diesem vom Bundespräsidenten nominierten Expertenteam sollen Virologen, Kommunikationsexperten, Wirtschaftsexperten, Psychologen, Forscher etc. gehören, die gemeinsam eine langfristige und vor allem planbare Strategie erarbeiten und für deren Umsetzung einstehen. Weg von Wählerstimmendenken und Parteipolitik. Und vor allem weg von persönlichen Interessen und Machtdemonstrationen...
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 10 Jan 2021 23:16:21 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.buchstaeblich-interessant.at/corona-und-ich</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
    </item>
  </channel>
</rss>
